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6. September Seeing nur 3-4/10, was sich deutlich in einem "Verschmieren" der Dunkelgebiete zeigt. Das Bild entstand nach dem monatlichen BAA Treffen gegen 00:40. Zwischen dieser Aufnahme und dem Bild vom 3. Sept. liegen 50 Stunden 40 Minuten. Zwei Marstage dauern 49h14min. Der Mars hat sich daher gegenüber dem Bild vom 3.Sept. nur um 1h26min weiterbewegt (ca.2" oder 540km am Äquator) | ||||||||||||||
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7. September Seeing 4-5/10. Das dunkel in die Nordhalbkugel gekrümmte Mare Sirenum ist das auffälligste Gebiet. Rechts oben läge Nix Olympica, die Wolkenschicht über Olympus Mons. Am Foto ist davon aber nichts zu sehen also - Nix Olympica :-) Ein Versuch den Mars am 14. Sept. abzulichten scheiterte an durchziehenden Wolken und auch am extrem hohen Seeing.
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15. September | Seeing 4/10. Die Übergangszeit ist seeingmäßig immer relativ problematisch, trotzdem ließ sich das dunkle "Auge" des Mars zeitweise life auf dem Bildschirm ausmachen. Der Mars ist auf jeden Fall schon deutlich kleiner geworden. Interessant, dass die Polkappe wieder etwas deutlicher war als an den anderen September Tagen. Vielleicht ist´s ein Hinweis auf eine Wolkendecke.
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17. September | Seeing 5/10. Solis Lacus liegt nun ziemlich genau in der Mitte, südlich davon breiten sich die dunklen Regionen des Mare Erythraeum und Protei Regio aus. Ganz zart ist rechts oberhalb des Solis Lacus auch der "Kanal" Agathedaemon angedeutet, der mit dem Westende von Vallis Marineris zusammenfällt.
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19. September | Seeing 5-6/10. Solis Lacus und das Mare Erythraeum sind die prägnantesten Gebiete. Das Monitor-Livebild zeigte heute schön die ausgeprägtesten Dunkelgebiete, die sich auch visuell relativ kontrastreich darboten. Wie vorgestern ist ganz schwach das 4000Km lange, maximal 200Km breite und bis in 7Km Tiefe reichende Vallis Marineris zu erkennen - eine gigantische Bruchlinie, hervorgerufen durch die Vulkane der Tharsis-Ebene. Den restlichen Abend verbrachte ich mit dem Versuch mit derselben Brennweite (f:41) Doppelsterne per Webcam zu filmen.
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21. September | Seeing 6/10. Das Zentrale Dunkelgebiet des heutigen Fotos ist das Mare Erythraeum. Östlich davon (am Foto links) befindet sich das markante Dreieck des Solis Lacus und darüber ist wieder schwach ein Teil der Valles Marineris zu sehen. Südlich von Solis Lacus breitet sich die dunkle Straße des Bosporus Gemmatus aus. Westlich des Erythraeum ist der Ausläufer des Sinus Sabaeus zu erkennen. Die helle Region über dem Mare ist Chryse, wiederum darüber befindet sich Niliacus Lacus. Die helleren Gebiete über dem Südpol sind Argyre und Pyrrhae Regio. Die Bedingungen waren für meinen Standort heute ausgezeichnet. Allerdings hab ich leider ein klein wenig überlichtet, so dass die Polregion diesmal ganz ausgebrannt ist und auch der westliche Planetenrand ist zu hell geraten.
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25. September | Seeing 3-4/10. Sehr markant ist heute die dunkle Schlinge des Sinus Sabaeus, und das südwestlich anschließende Hellasbecken. Das Mare Erythraeum wendet sich langsam gen Sonnenuntergang, darüber ist die helle Region Chryse. Das Seeing war schlecht. Dementsprechend musste ich die Helligkeitsregler leider wieder ziemlich hochziehen, wodurch die Sonnenaufgangsgegend überbelichtet wurde.
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27. September | Seeing 3/10. Diesmal hüpfte der Mars grauenvoll auf und ab am Bildschirm. Wahrlich kein Planetenseeing. Trotzdem sind noch einige Details auszumachen. Deutlich ist jetzt auch schon die Phase. Immerhin ist der Planet auch schon wieder 66,2Mio Kilometer und damit um 10Mio Kilometer weiter entfernt als Ende August.
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12. Oktober | Drei Wochen sind vergangen seit dem letzten Marsfoto und obwohl der Planet immer noch sehr hell am Südhimmel strahlt, ist er kaum mehr ein richtig gutes Fotomotiv. Das Seeing wahr wie jeden Herbst dazu noch äußerst problematisch. Auch wenn dieses Foto nicht sehr detailreich wurde - es ist trotzdem was besonderes, weil es wahrscheinlich das letzte Marsbild bis 2005 sein wird. |
Alle Aufnahmen: Philips Vesta Pro Webcam mit Infrarot Sperrfilter im Fokus.
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