2003-Sep-03

Ort: Wiener Neustadt
Zeit: 23:30-24:30MESZ
Grenzgröße: 4,5mag
Beobachtungsgeräte: Refraktor 80/400, FotoMAK 90/500, Alpha Mini CCD
Thema: Marsmonde

Die Marsmonde sind enorm schwer zu fotografieren. Nur Geduld und die nötige Erfahrung können hier zum Ziel führen. Ich hab leider beides nicht :-)

Trotzdem startete ich den Versuch einen der Winzlinge auf Chip zu bannen. Nach verschiedenen Belichtungsversuchen langte ich schlißelich bei 60 Sekunden an. Der Mars ist mit -2,8mag so brutal hell, dass er natürlich alles überstrahlt. Die Chance besteht darin, einen der Monde im Strahlenkranz zu identifizieren. Das Ergebnis war leider negativ. Ich bin nicht näher als 4 Bogenminuten an den Mars rangekommen. Alles was näher war, war total ausgebrannt. Im Strahlenbereich war ein Stern - TYC 6385-00123-1 mit 10,25mag gut erkennbar. Er ist aber damit heller als die Monde. Hätte ich weniger lang belichtet, wäre der Mars nicht so überbelichtet gewesen, allerdings wäre dann auch die erkennbare Grenzgröße zu gering ausgefallen.

Danach beäugte ich noch einwenig M15 im Pegasus, der sich im Refraktor nur als kleines rundes Wölkchen mit Helligkeitsabfall zum Rand hin zeigt.

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