2002-Jan-01

Ort: Wiener Neustadt
Zeit: 17:15-18:00
Seeing:
Grenzgröße: -
Beobachtungsgerät: Vesta Pro und Diaprojektorobjektiv von Zeiss 1:2,5/90mm Brennweite (Flohmarktware mit 1,25" Anschluss versehen)
Thema: Plejaden

Diesmal ging´s qualitativ schon weit besser als am 27. Dezember. Ein Vergleich zwischen den mit der Webcam aufgenommenen Plejaden vom 1. Jänner 2002 und einer Karte aus "Carte du Ciel" zeigt, dass die Grenzhelligkeit des Originalbildes ungefähr bei 8.3mag liegt. Interessant ist nun, das die hellsten Artefakte knapp darunter zu finden sind, was nicht bedeutet, das nicht auch Sterne jenseits der 8.3mag abgebildet wurden. Sie sind bloß von den Artefakten nicht mehr zu unterscheiden.

Das größte Problem bei der Aufnahme ist aber, das aus dem Zimmer heraus die Kalt-Warm-Grenzschicht beim geöffneten Fenster unheimliche Konvektionsströme erzeugt. Dadurch hüpfen die Sterne während eines 10 Sekunden Filmes ziemlich herum. Und das leider nicht gleichmäßig! Auch die Sternabstände untereinander bleiben dabei nicht ganz konstant. Dadurch ist eine nachträgliche Bearbeitung (Aufaddierung) mit den bekannten Programmen Astrostack bzw. Giotto fast unmöglich. Die Programmroutinen finden schlichtweg die Referenzsterne nicht und auch das Korrelieren mit der Hand entfällt durch die Inkonstanz der Sternörter.

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